Sind wir nicht alle ein bisschen to go (2)?
Nochmal zu den Pappbechern des Alltags. Am nettesten hat das ganze to-go-Dings mal die FAZ auf den Punkt gebracht, mit einem Comic, in vier einfachen Bildern:
Bild 1: Mann geht in eine Kaffeebar
Bild 2: Mann in der Kaffeebar, Sprechblase: “Einmal Coffee to go, bitte!”
Bild 3: Mann entfernt sich von der Kaffeebar, Gesicht leicht verzogen
Bild 4: Mann entfernt sich noch weiter von der Kaffeebar, Gesicht komplett verzogen, Sprechblase: “Wenn man nur wüßte, wohin man mit dem Kaffee immer gehen soll.”
Am 3. Februar 2009 um 18:33 Uhr
Da halte ich mal mit Reality Bites (ja, wirklich!) dagegen:
Nur damit sich die armen FAZ-Leser unter uns nicht so sehr unter Druck gesetzt fühlen, wenn sie mal wieder einen Coffee to go, aber kein Ziel haben.
Am 4. Februar 2009 um 15:22 Uhr
Vor ein, zwei Wochen in einem kleinen Café: Vor mir in der Reihe steht ein kleiner Opi mit seinem Spazierstock in der Hand. Als er endlich seinen Wunsch äußern darf, lächelt ihn die Caféthekenfachkraft an.
Opi: Guten Tag. Ich hätte gern einen großen Kaffee.
CTFK: Kein Problem. Hätten sie den gern to go?
Opi: Dazu hab ich Schuhe. Den Kaffee hätte ich gern to drink.
CTFK: ööööh. *dummguck*
Opi setzt sich an einen Tisch und grinst sich eins. Herrlich.