Lawrence Lessig am Freitag in Berlin
Lawrence Lessig, Creative-Commons-Gründer und Professor für Verfassungsrecht an der Stanford Law School, wird am Freitag im Rahmen einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in den Sophiensaelen einen Vortrag halten: „Copyright Wars — Vergnügen und Unbehagen an der digitalen Kultur“.
Wer Lessig noch nicht kennt und zum Thema Urheberrecht und Internet etwas mehr erfahren möchte, als es der Großteil der aktuellen Feuilletondebatte hergibt, für den könnte die Veranstaltung sicherlich sehr gewinnbringend sein. Aus dem Ankündigungstext:
Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem nicht der Untergang des Abendlandes beschworen wird. […] Dabei liegen schon längst pragmatische Vorschläge auf dem Tisch, wie die gewandelten Konsumptions- und Produktionsbedingungen im Internet durch neue Verkehrsformen abgebildet werden könnten. Prof. Lawrence Lessig, Gründer der Creative-Commons-Initiative und Vordenker der Urheberrechtsevolution, versucht in einer Spezialausgabe der Reihe SPIELSTAND, die amerikanischen Erfahrungen mit den Copyright Wars für die europäische Debatte nutzbar zu machen.