31 Mai

Wiedersehen auf dem LAN

Von Felix Lüttge

Judith SchalanskyJudith Schalansky im Interview

Judith Schalanksy war am Samstag, dem zweiten Tag des LAN, eine von sechs. Sie hat aus ihrem Matrosenroman “Blau steht dir nicht” gelesen und auch dabei durften die Bilder, die sie in den Roman einmontiert hat, nicht fehlen. Auf einer großen Leinwand waren sie für das Publikum neben der Autorin zu sehen.

Am Sonntag sitzt sie schon im Zug in Richtung Greifswald. Sie hat sich trotzdem noch die Zeit genommen, uns ein paar Fragen zum LAN zu beantworten. 

GOLD: Judith, du bist eine der Autoren, die gestern Abend auf dem LAN eine Viertelstunde Zeit hatten, aus ihrem Werk zu lesen. Wie hast du das erlebt?

Judith Schalansky: Schön war es, weil ich vor zwei Jahren Teil des beglückten LAN-Publikums war und weil ich einen Teil der LAN-Macher noch aus den goldgerahmten Druckerzeugniszeiten kenne. Meine Kollegin Viola Eistert und ich hatten damals das gestalterische Konzept für das Goldmagazin entworfen und umgesetzt. Insofern war die Veranstaltung für mich persönlich auch eine Art Wiedersehen.

GOLD: Gefällt Dir das Konzept, Literatur und Musik zu verbinden?

Schalansky: Wohltuend und gerecht: Jedem seine Viertelstunde. Und der Musik das letzte Wort.

GOLD: Wer hat gestern besonders gut gelesen?

Schalansky: Lucy Fricke hat einen großartigen Text großartig gelesen: unaufgeregt und pointiert.

GOLD: Wirst Du heute Abend wieder hingehen? Auf welche Autoren bist Du besonders neugierig?

Schalansky: Ich fahre in die Heimatstadt zu einem Abitreffen. Aber heute würden mich vor allem Henning Ahrens und Jochen Schmidt interessieren.

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