21 Jun

Faltbuch

Von Nikolai Preuschoff

Neues aus der Reihe: Bücher im Digitalen Zeitalter

In Wahrheit ist das Medium Buch ja noch lange nicht ausgereizt. Das obige Beispiel stammt aus dem französischen Verlagshaus éditions volumiques, das sich die Erforschung neuer Buchformen unter Berücksichtigung der Technologien des Digitalen Zeitalters zur Aufgabe gemacht hat.

Das Besondere an diesem Prototyp eines Buches ist seine sich beim Lesen ergebende, labyrinthische Struktur: Aus jeder neuen Seite ergeben sich drei Möglichkeiten, insgesamt gibt es, sagen sie, 3 hoch 6 = 729 Varianten.

Andere Ideen der éditions volumiques umfassen ein Buch, das nach dem Öffnen unlesbar wird, und eines, das von alleine umblättern kann.

(Via Papier Gaché)

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Eine Reaktion zu “Faltbuch”

  1. Felix Lüttge

    Hervorragend! Das müsste man mal Andreas Okopenko vorstellen, damit er seinem Lexikon-Roman noch ein Stück labyrinthische Prosa hinterherschicken kann.

    Aber vielleicht wärs eher was für Deleuze/Guattarische Projekte.