Hier ist Berlin noch in Ordnung (6): Frohnau, Wildschweine vereinzelt

Es ist sehr ruhig in Frohnau. Die Wildschweinpopulation soll wieder zugenommen haben. Frohnau ist einer jener Stadtteile Berlins, wo man nicht so häufig hinkommt. Frohnau bildet den nördlichsten Rand von Reinickendorf. Nach Frohnau gelangt man mit der S1. Früher, als Grenzzaun und Todesstreifen Frohnau noch zu westlicher, nördlicher und östlicher Seite umschlossen, war Frohnau zugleich die Endstation dieser S-Bahnlinie.
Man verlässt das Frohnauer Bahnhofsgebäude in heiterem Sonnenschein. Sofort erkennt man das “Wahrzeichen” von Frohnau: einen hohen, düsteren Turm. Ein mittelalterlicher Multifunktionsturm, der 1910 gebaut wurde. Seine Aufgabengebiete waren: Wasser, Aussicht, Uhr. Den ganzen Beitrag lesen »
Keine Stadt, behaupte ich jetzt mal, ist so mit Matsch, Sand und Sumpf verbunden wie Berlin. Oder kennt jemand eine matschigere, sandigere, sumpfigere? Sumpf, Sand und Matsch treten in Berlin zumeist dort in Erscheinung, wo gerade kein Geld da ist. Oder im Gegenteil, wo gerade Geld da ist und gebaut oder abgerissen wird. Am Potsdamer Platz früher, bei den Bundestagsbauten, beim Hauptbahnhof, und jetzt beim Palast der Republik: eine einzige sandig-matschige Fläche. Der Berliner kennt seinen Matsch, er ist mit ihm aufgewachsen. Berlin ist sozusagen seit Menschengedenken ein sandiger, matschiger Flecken Erde. Die Ursache für all den Matsch und Schlamm 
In der Neuköllner Hobrechtstraße hat die Laubenpieper-Kultur Einzug erhalten. Man soll sich nicht lustig machen über die Berliner Laubenpieper. Schließlich haben sie eine bewegte 
An der äußersten westlichen Peripherie Berlins, nahe des Funkturms (oder “