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	<title>goldmag.de &#187; Links</title>
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		<title>Herbst = Zeit der Links!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 03:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2010%2F11%2Fherbst-links-zeit%2F&#038;text=Herbst+%3D+Zeit+der+Links%21+&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p><a  href="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/Holiday-Inn_Pueblo_Colorado1.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-4442" title="Holiday Inn - Pueblo, Colorado"><img class="alignleft size-full wp-image-4443" title="Holiday Inn - Pueblo, Colorado" src="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/Holiday-Inn_Pueblo_Colorado1.jpg" alt="" width="446" height="282" /></a>W&#228;hrend in Kalifornien noch die Sonne scheint, wie man auf dem obigen Bild deutlich sehen kann, ist es in Berlin schon grau und finster geworden. Jedenfalls nach allem was man so h&#246;rt, hier in Ann Arbor, Michigan, wo es mit den milden Sp&#228;tsommertagen allerdings genauso vorbei ist. Die geschnitzten K&#252;rbisse faulen bereits vor sich hin, und die Eichh&#246;rnchen haben sich fett gefuttert. Allerorten ziehen bedrohlich die Herbstdepressionen auf, denen wir heute, wie gewohnt, mit neuen und alten Links begegnen wollen.</p>
<ul>
<li> Beginnen wir mit der sch&#246;nsten Geschichte der Woche: In einer norditalienischen Kirche wurde in einem <a  href="http://bldgblog.blogspot.com/2010/10/church-of-planets-past.html" target="_blank">Marmorstein ein jahrmillionenalter Dinosauriersch&#228;del</a> entdeckt. Eine Paleontologin <a  href="http://news.discovery.com/dinosaurs/dinosaur-skull-found-in-church.html" target="_blank">best&#228;tigt den Fund</a>. Ein H.P. Lovecraft h&#228;tte sich das, da stimmen wir dem <a  href="http://bldgblog.blogspot.com/" target="_blank">bldgblog</a> zu, nicht besser ausdenken k&#246;nnen. F&#252;r die Evolutionsleugner in den USA w&#228;re dieses Geb&#228;ude gewisserma&#223;en vertrackt, wie auf dem bldgblog ein anonymer Leser anmerkt: &#8220;A building standing as a dedication to their god, the  creator of all life, holding evidence of a contradictory theory of  creation &#8211; evolution.&#8221;</li>
<li><a  href="http://www.oldbookart.com/" target="_blank">Klicken Sie hier,</a> und schauen Sie sich die alten Atlanten an.</li>
<li><a  href="http://monsterbrains.blogspot.com/2010/10/beyond.html" target="_blank">Klicken Sie hier,</a> und schauen Sie sich die sch&#246;nen, alten Groschenheft-Cover an. Die Seite tr&#228;gt den sehr guten Namen <em>Monsterbrains,</em> und die Groschenhefte der Reihe <em>The Beyond</em> haben damals wirklich nur einen Groschen bzw. 10 Cents gekostet. Gut ist auch, wie auf dem Titel bereits in die Geschichte eingef&#252;hrt wird: &#8220;I shall add years to your sick wife&#8217;s life flame, John Arno&#8221;, sagt da z.B. eine Hexe, &#8220;but in return you must find me other victims. You have made a bargain with DEATH.&#8221; Da ist man nat&#252;rlich gespannt, wie es weitergeht.</li>
<li><a  href="http://www.theparisreview.org/interviews" target="_blank">Paris Review-Interviews</a> &#8212; Wie unsere Namensvetterin Lisa Gold <a  href="http://lisagoldresearch.wordpress.com/2010/10/26/57-years-of-author-interviews-from-the-paris-review-are-now-online/" target="_blank">berichtet</a>, hat Lorin Stein, die neue Chefredakteurin des <em>Paris Review,</em> k&#252;rzlich das Interview-Archiv 1953-2010 freigegeben. Darunter findet sich, neben hunderten Autoren, Cineasten, Dichtern, Dramatikern dieses (j&#252;ngst erschienene) Interview mit dem Comic-&#220;bervater <a  href="http://www.theparisreview.org/interviews/6017/the-art-of-comics-no-1-r-crumb" target="_blank">Robert Crumb</a>. Das Archiv kann per Name oder Jahr durchsucht werden.</li>
<li>Etwas umsonst gibt es auch beim <em>Spike Magazine:</em> <a  href="http://www.spikemagazine.com/splinters/2010/10/spike-magazine-the-book.php" target="_blank">Spike Magazine: The Book</a> &#8212; ein 600 Seiten PDF mit &#8220;Spike’s best interviews, features and reviews&#8221;. Darunter JG Ballard, Douglas Coupland, William Gibson, Will Self (interviews) und Maurice Blanchot, EM Cioran, Derek Jarman, Bruce Chatwin, WG Sebald, Thomas Bernhard (features).</li>
<li>Schlie&#223;lich noch eine Meldung, vor der wir nur erblassen k&#246;nnen: Der m&#228;chtige &#220;bervater der Online-Rezension, M.A. Orthofer, hat ein Buch herausgebracht: <a  href="http://www.complete-review.com/main/CRbook.htm" target="_blank"><em>The Complete Review. Eleven Years, 2500 Reviews</em></a> (2500:11 sind &#252;brigens 227,27). Das Buch beinhaltet &#8220;a descriptive site history, a longer essay <em>On reviewing</em> in general, twelve representative reviews (one from each year the site has been in operation), a Literary Saloon dialogue, and diverse other odds and ends.&#8221; Gro&#223;artig.</li>
</ul>
<p><small>Foto: <a  href="http://www.flickr.com/photos/naslrogues/sets/72157612085437042/" target="_blank">naslrogues</a></small></p>
<p  class="related_post_title">Verwandte Artikel:</p><ul class="related_post"><li>8. Mai 2011 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2011/05/detroit-in-buechern/" title="Detroit in Büchern">Detroit in Büchern</a></li><li>12. September 2010 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2010/09/nehmen-wir-mal-an-er-existierte/" title="Nehmen wir mal an, er existierte">Nehmen wir mal an, er existierte</a></li><li>21. Februar 2010 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2010/02/kaniksen-japanische-arbeiterliteratur-auf-der-berlinale/" title="&#8220;Kanikōsen&#8221; &#8212; japanische Arbeiterliteratur auf der Berlinale">&#8220;Kanikōsen&#8221; &#8212; japanische Arbeiterliteratur auf der Berlinale</a></li><li>31. Oktober 2009 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2009/10/links-gegen-herbstdepressionen-noch-mehr/" title="Links gegen Herbstdepressionen — noch mehr!">Links gegen Herbstdepressionen — noch mehr!</a></li><li>27. Oktober 2009 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2009/10/flusen-in-der-manteltasche-der-welt/" title="Flusen in den Manteltaschen der Welt">Flusen in den Manteltaschen der Welt</a></li></ul>]]></description>
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		<title>Aus der Wildnis in die Wildnis</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 06:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2010%2F09%2Faus-der-wildnis-in-die-wildnis%2F&#038;text=Aus+der+Wildnis+in+die+Wildnis&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p>Gerade war ich auf einer H&#252;tte im Urlaub und hatte kein Buch dabei. Nicht gerade der beste Ort, um sich im Nachhinein mit Lesestoff zu versorgen. Aber der Besitzer war ein guter Geist und hatte im Kaminzimmer ein B&#252;cherregal mit ausgesuchter (Urlaubs-)literatur und dabei fiel mir die Geschichte von <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_McCandless">Chris McCandless</a> in die Hand:</p>
<p>Sie ist in einem kurzen Abriss folgende:<br />
Sohn aus mittelst&#228;ndischem Elternhaus beschlie&#223;t nach erfolgreichem Uniabschluss alles hinter sich zu lassen, seine Familie, seine Ausbildung usw. und entscheidet sich f&#252;r das Laben eines Tramps, der mit keinem Geld durch das Land zieht und sich durch die Wildnis schl&#228;gt. Sein gro&#223;er Traum ist es eine Zeit in Alaska zu leben und sich nur davon zu ern&#228;hren was ihm die Natur bietet. Das ganze endet tragisch, weil er in der Wildnis stirbt. Ob er verhungert ist oder sich aus Versehen vergiftet hat, ist nicht klar. 19 Tage nach seinem Tod im August 1992 wird seine Leiche in dem ausrangierten Omnibus, in dem er &#252;ber 100 Tage gelebt hat, gefunden.</p>
<p>So weit die Geschichte. Jon Krakauer hat sie aus der Zeitung erfahren, erst einen Artikel &#252;ber geschrieben und dann ein Buch. Dieses Buch wurde verfilmt und so kam es, dass genau dieser junge Mann, &#252;ber den<a  href="http://www.youtube.com/watch?v=0TD65iRoG4s&#038;feature=related"> Eddie Vedder sagt</a>:</p>
<p><em>If you read the book, you know, one of the things that come screaming through is that this young man is probably the last guy that ever would want a movie made about him.</em></p>
<p>im Internet derma&#223;en weite Spuren gezogen hat. Aus der Wildnis Alaskas in die Wildnis des Webs:<!--more--></p>
<p>W&#228;hrend <a  href="http://notverybright.wordpress.com/2007/09/26/chris-mccandless/">grunds&#228;tzlich mal diskutiert wird</a>, ob Chris McCandless einen an der Waffel hatte, ohne Karte und vern&#252;nftige Ausr&#252;stung loszuziehen oder faszinierenderweise seinen Traum gelebt hat, gibt es Fotos von ihm z.B. bei <a  href="http://www.flickr.com/search/?q=chris+mccandless&#038;w=all&#038;m=&#038;s=&#038;mt=&#038;referer_searched=#page=0">Flickr</a> und via <a  href="http://www.google.de/images?um=1&#038;q=chris+mccandless">Google</a>. Vom <a  href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://farm3.static.flickr.com/2190/2100030238_94fbd43b8b.jpg&#038;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/chriso2000/2100030238/&#038;usg=__aKXy9eKX_IunO27xGZsiF8nryUs=&#038;h=347&#038;w=460&#038;sz=43&#038;hl=de&#038;start=9&#038;zoom=1&#038;um=1&#038;itbs=1&#038;tbnid=UNApE10urpmLdM:&#038;tbnh=97&#038;tbnw=128&#038;prev=/images%3Fq%3Dchris%2Bmccandless%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26ndsp%3D18%26tbs%3Disch:1">Kleinkind</a> &#252;ber das wohl bekannteste Bild, wie er entspannt <a  href="http://rundangerously.blogspot.com/2010/09/18-years-ago-today-discovered-body-of.html">vor &#8220;seinem&#8221; Bus&#8221; sitzt</a>, bis zu seinem <a  href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://geopolicraticus.files.wordpress.com/2009/10/chris_mccandless.jpg%3Fw%3D300%26h%3D264&#038;imgrefurl=http://geopolicraticus.wordpress.com/2009/10/07/krakauer-on-mccandless/&#038;usg=__88wquhMet0rb69s2aHe3Zq_v9G8=&#038;h=264&#038;w=300&#038;sz=24&#038;hl=de&#038;start=108&#038;zoom=1&#038;um=1&#038;itbs=1&#038;tbnid=jow2oZQEQeVszM:&#038;tbnh=102&#038;tbnw=116&#038;prev=/images%3Fq%3Dchris%2Bmccandless%26start%3D90%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26ndsp%3D18%26tbs%3Disch:1">letzten Bild auf dem er seinen Abschiedsgru&#223; in der Hand h&#228;lt</a>, ist alles dabei. Selbst philosophische Ausf&#252;hrungen als PDF</p>
<p>Der ausrangierte Bus, in dem er starb und von dem es <a  href="http://www.google.de/images?q=magic+bus+142">aus jedem Winkel eine Aufnahme</a> gibt, ist mittlerweile <a  href="http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,531476,00.html">ein beliebtes Ausflugsziel</a> geworden (z.B. <a  href="http://edplumb.blogspot.com/2007/11/skiing-into-wild-night-at-bus-142.html">f&#252;r einen kleinen Skiausflug</a> oder eine <a  href="http://www.christophermccandless.info/into-the-wild-bus.html">40-Meilen-Wanderung</a>). Wer selber mal hin will, findet <a  href="http://www.freewheelings.com/visiting-into-the-wild-magic-bus/">hier die notwendigen GPS-Koordinaten</a>. Wer nicht selber hin fahren kann, was laut der <a  href="http://denalichamber.com/news.php?item.8.2">Nationalparksverwaltung eh nicht so empfehlenswert ist</a>, weils da u.a. keinen Handyempfang gibt und da kann man <a  href="http://www.adn.com/2009/08/24/909601/two-hikers-missing-along-stampede.html">auch schon mal verloren gehen</a>, der kann auch eines der zahlreichen Videos bestaunen, wie Leute <a  href="http://www.youtube.com/watch?v=y6RJ1a0dQtc">in, vor, hinter, neben und sonstwo beim Bus</a> sind.. Aus der Luft sieht der Bus <a  href="http://maps.google.de/maps?q=chris+mccandless&#038;hl=de&#038;cd=1&#038;ei=Jm2PTP7QCNKe_AbC7KjsDg&#038;sll=52.364183,-127.01352&#038;sspn=27.610134,54.613858&#038;ie=UTF8&#038;view=map&#038;cid=6010304308557326188&#038;ved=0CBgQpQY&#038;hq=chris+mccandless&#038;hnear=&#038;ll=63.868788,-149.769294&#038;spn=0.005151,0.022724&#038;t=h&#038;z=16&#038;iwloc=A">so aus</a>. Teile des Buses wurden schon bei <a  href="http://www.scrippsnews.com/node/27371">Ebay verh&#246;kert</a>. Und er geh&#246;rt mittlerweile dem Staat. Wobei der anscheinend auch nicht so recht wei&#223;, <a  href="http://skinnymoose.com/adventurist/2007/10/10/chris-mccandless-bus-142-theft-alaska-department-of-natural-resources-responds/">was damit anfangen</a>.</p>
<p>Und dar&#252;ber gibt es eben ein <a  href="http://www.amazon.de/die-Wildnis-Allein-nach-Alaska/dp/3492227082">Buch</a> von <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Krakauer">Jon Krakauer</a> (der schreibt als h&#228;tte er gerade einen Creative Writing-Kurs an der &#246;rtlichen VHS besucht), einen <a  href="http://tifilms.com/wild/call_intro.htm">Dokumentarfilm</a> von Terra Incocnita Films, ein<a  href="http://www.last.fm/music/Ellis+Paul/_/The+Ballad+of+Chris+McCandless"> Lied</a> von <a  href="http://www.ellispaul.com/">Ellis Paul</a> und einen Spielfilm von <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sean_Penn">Sean Penn</a> (<a  href="http://www.youtube.com/watch?v=zNKvrxVgfns">Soundtrack</a> von obigem <a  href="http://pearljam.com/users/eddievedder">Herrn Vedder</a>) und <a  href="http://www.tifilms.com/wild/call_debunked.htm">in dem nat&#252;rlich auch nicht immer alles stimmt</a> (<a  href="http://f-ckingc-nts.com/people/10-true-facts-about-chris-mccandless/">sagt auch dieser lustige Zeitgenosse</a>) &#8230; aber so ist Hollywood, auch ne Wildnis):<br />
<code><object width="400" height="250"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dpUnA4ou_I4?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dpUnA4ou_I4?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="400" height="250"></embed></object></code></p>
<p  class="related_post_title">Die meistkommentierten Artikel:</p><ul class="related_post"><li>14. Dezember 2009 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2009/12/fuer-eine-neue-arbeiterliteratur/" title="Für eine neue Arbeiterliteratur!">Für eine neue Arbeiterliteratur!</a></li><li>9. Februar 2010 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2010/02/hegemannairen-skandal-oder-normal/" title="Hegemann/Airen – Skandal oder normal?">Hegemann/Airen – Skandal oder normal?</a></li><li>17. Juli 2010 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2010/07/dichten-mit-google/" title="Dichten mit Google?">Dichten mit Google?</a></li><li>22. November 2009 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2009/11/notizen-im-buch-im-digitalen-zeitalter-warum-sie-verschwinden-und-was-sie-uns-sagen-koennen/" title="Notizen im Buch im digitalen Zeitalter: Warum sie verschwinden und was sie uns sagen können">Notizen im Buch im digitalen Zeitalter: Warum sie verschwinden und was sie uns sagen können</a></li><li>2. Februar 2009 -- <a  href="http://www.goldmag.de/2009/02/schoene-buecher/" title="Schöne Bücher">Schöne Bücher</a></li></ul>]]></description>
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		<title>Hurray! Mit neuen Links in den Mai</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 15:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2010%2F05%2Fhurray-mit-neuen-links-in-den-mai%2F&#038;text=Hurray%21+Mit+neuen+Links+in+den+Mai&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p><a  href="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/Eyjafjallajökull-michi_s-flickr.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-3484" title="Eyjafjallaj&#246;kull Island"><img class="alignnone size-full wp-image-3592" title="Eyjafjallaj&#246;kull Island" src="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/Eyjafjallaj&#246;kull-michi_s-flickr.jpg" alt="" width="478" height="316" /></a><br />
Vor knapp zwei Wochen sa&#223; ich unvermittelt in London fest. Die Britischen Inseln liegen ja sozusagen in direkter Nachbarschaft zu Island und so auch in der Einflugschneise der Aschewolken Eyjafjallaj&#246;kulls, dem bekanntlich gerade &#8220;auszubrechen&#8221; beliebte. Obgleich ich den Flug am Folgetag von einem leeren Luton Airport problemlos antreten konnte, waren diese geheimnisvollen, von der Erde aus unsichtbaren Wolken nat&#252;rlich aufregend. Zumal sich die Prognosen gleichsam im Stunden- oder Minutentakt widersprachen und so die einen vor &#252;bertriebener Hysterie warnten, w&#228;hrend die anderen bereits ein d&#252;steres Panorama f&#252;r die kommenden Wochend und Monate ausmalten. Inzwischen hat die &#214;lpest vor der US-amerikanischen K&#252;ste den Vulkan mit dem archaischen Namen  aus den Nachrichten verdr&#228;ngt. Das ist schade, denn irgendwie war ich gerade dabei, mich mit ihm anzufreunden. Hierzu, und wie immer zu anderen literarischen Dingen, ein paar neue Links:</p>
<ul>
<li><a  href="http://www.boston.com/bigpicture/2010/04/more_from_eyjafjallajokull.html" target="_blank">Mehr vom Eyjafjallaj&#246;kull!</a> &#8212; wem es &#228;hnlich geht, wer also die Vulkan-Berichterstattung vermisst, der kann hier (auf <em>boston.com</em>) einige gro&#223;formatige Bilder des Gletscherberges mit einer 800 000 Jahre alten &#8220;Eruptionsgeschichte&#8221; bewundern. Auch das <a  href="http://www.flickr.com/photos/32864130@N08/sets/72157623906417956/" target="_blank">Flickr-Album</a> von michi_s, aus dem auch das obige Foto stammt, ist spektakul&#228;r und sehenswert! * Update 3.5. 2010: The Oatmeal, <a  href="http://theoatmeal.com/comics/volcano_name" target="_blank">&#8220;How to name a volcano&#8221;</a></li>
<li><a  href="http://ajourneyroundmyskull.blogspot.com/" target="_blank">A Journey Round My Skull</a> &#8212; &#8220;Unhealthy book fetishism from a reader, collector, and amateur historian of forgotten literature&#8221; gibt es hier zu bestaunen, &#8220;recent obsessions: illustration and graphic design&#8221;. Die ausgestellten Grafiken sehen zum Teil tats&#228;chlich schrecklich oder zumindest gew&#246;hnungsbed&#252;rftig aus, wobei man mit solch subjektiven Werturteilen ja immer vorsichtig sein sollte. Dennoch und gerade deswegen ist die Seite zu empfehlen! Speziell auch (um das einleitend angerissene Asche-Motiv wiederaufzugreifen): der k&#252;rzlich erschienene Blogpost <a  href="http://ajourneyroundmyskull.blogspot.com/2010/04/nicotine-chic-writers-as-smokers.html" target="_blank"><em>Nicotine Chic: Writers as Smokers</em></a> vom Gastautoren Gilbert Alter-Gilbert, illustriert mit zahlreichen Schwarz-Weiss-Portraitaufnahmen.</li>
<li><a  href="http://www.lettersofnote.com/" target="_blank">Letters of Note</a> &#8212; ein wirklich herausragender Blog, eine &#8220;Perle&#8221; unter den literarischen Blogs, wenn man so will, auf den hier schon l&#228;ngst h&#228;tte hingewiesen werden sollen! Im Digitalen Zeitalter werden hier Briefe (zumeist) ber&#252;hmterer Verfasser ausgestellt &#8212; der reinste Reliquienschrein also einer vom Aussterben bedrohten Kulturtechnik. Z.B. Albert Einstein am 25. 10. 1950 an Morton Berkowitz: &#8220;<a  href="http://www.lettersofnote.com/2010/04/my-position-concerning-god-is-that-of.html" target="_blank">My position concerning God is that of an agnostic.&#8221;</a></li>
<li><a  href="http://nymag.com/daily/entertainment/2008/07/don_drapers_mad_men_bookshelf.html" target="_blank">Don Draper&#8217;s Bookshelf</a> &#8212; Kenner der US-Serie <em>Mad Men</em> wissen um die historisch-genaue und detailverliebte 60er Jahre-Ausstattung der AMC-Produktion, f&#252;r deren vierte Staffel die Dreharbeiten im April wieder angelaufen sind. Der New York-Magazine-Blog <em>Vulture</em> hat vor einiger Zeit das Buchprogramm des Protagonisten unter die Lupe genommen.</li>
<li><a  href="http://www.seenreading.com/about/" target="_blank">seenreading.com</a> &#8212; in der U-Bahn auf das Buch des Nachbarn schielen und evtl. ein paar Zeilen mitlesen &#8212; jaja, das kennt man (war &#252;brigens auch schon mal eine Artikel-Idee f&#252;r <em>goldmag.de)</em>. Julie Wilsons &#8220;literary voyeurism blog&#8221; basiert auf dieser Idee (wenn diese inzwischen auch inmitten zahlreicher <em>Podcasts</em> etwas untergeht). <em>goldmag</em> empfiehlt daher vor allem einen Blick die <a  href="http://www.seenreading.com/archives/" target="_blank"><em>Archive</em></a>.</li>
<li><a  href="http://www.newyorker.com/online/blogs/books/2009/12/1000-words-books-make-the-man.html" target="_blank">Auktions-Poster &#8220;Books Make the Man&#8221;</a> &#8212; noch zum Abschluss! Denn wer wollte da widersprechen?</li>
</ul>
<p><small>Foto: Eruption of Eyjafjallajokull, <a  href="http://www.flickr.com/photos/32864130@N08/sets/72157623906417956/" target="_blank">michi_s</a></small></p>
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		<title>Vor 20 Jahren…</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2009%2F11%2Fvor-20-jahren%2F&#038;text=Vor+20+Jahren%E2%80%A6&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2462" title="Trabbis Berlin" src="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/trabbis.jpg" alt="Trabbis Berlin" width="424" height="311" />… sagte unsere Grundschullehrerin, so, wir machen jetzt eine Exkursion, und wir sind dann an die Mauer gefahren. In meiner Erinnerung war es kalt, die Sonne schien, und man sah haupts&#228;chlich Trabbis und manchmal Wartburgs mit knatternden Zweitaktmotoren durch eine winkende Menschenmenge fahren. Bei jedem Fahrzeug wurde gejubelt. Und einige reichten zur Begr&#252;&#223;ung tats&#228;chlich Bananen in die ge&#246;ffneten Scheiben hinein. Dass dies nun das <a  href="http://www.faz.net/s/RubA91992BFFBF84DB3B4EBE604A92D275B/Doc~E2F08308923434E6797EC32449B1A1674~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Wunder von Berlin&#8221;</a> war, verstanden wir damals nat&#252;rlich nicht.</p>
<p>Der Tagesspiegel hat heute einen <a  href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Mauerfall-1989-Live-Blog;art270,2945265" target="_blank">&#8220;Live-Blog&#8221;</a> eingerichtet, und auf Carta fordert Tim Renner unter der &#220;berschrift <a  href="http://carta.info/17851/die-mauer-muss-weg/" target="_blank">&#8220;Die Mauer muss Weg!&#8221;</a> die Abschaffung der GEMA. Aber was machen die Literaten? Da ist z.B. Lars Gustafsson, der mit seinem heutigen Blog-Eintrag dem Tag ein sch&#246;nes Motto verleiht: <a  href="http://larsgustafssonblog.blogspot.com/2009/11/lange-leve-det-fria-berlin.html" target="_blank">&#8220;L&#228;nge leve det fria Berlin!&#8221;</a> Leider ist der Eintrag auf Schwedisch. Immerhin lernen wir von Gustafsson, der in den 70er Jahren mal in Westberlin gelebt hat, dass &#8220;Mauerfall&#8221; bzw. &#8220;Mauerbruch&#8221; auf schwedisch &#8220;murgenombrottet&#8221; hei&#223;t. <em>Murgenombrottet</em>. Von Volker Braun gibt es zum 9. November ein (schon &#228;lteres) Gedicht, das man sich von ihm auf <a  href="http://lyrikline.org/index.php?id=162&#038;L=1&#038;author=vb00&#038;show=Poems&#038;poemId=236&#038;cHash=2bf47fe94c" target="_blank">lyrikline</a> vorlesen lassen kann (es wittert neue Gefahren). Und der stets zuverl&#228;ssige <em>Literary Saloon</em> bringt heute eine <a  href="http://www.complete-review.com/saloon/archive/200911a.htm#oz9" target="_blank">&#220;bersicht</a> zur englischsprachigen Mauerfall-Anthologie <a  href="http://thewallinmyhead.com/" target="_blank"><em>The Wall in my Head</em></a>, die anl&#228;sslich des Jubil&#228;ums von  <a  href="http://www.wordswithoutborders.org/" target="_blank">Words without Borders</a> und <a  href="http://openletterbooks.org/" target="_blank">Open Letter</a> herausgebracht wird.</p>
<p><small>Foto: <a  href="http://www.flickr.com/photos/emilime/" target="_blank">emilime</a></small></p>
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		<title>Links gegen Herbstdepressionen — noch mehr!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 11:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2009%2F10%2Flinks-gegen-herbstdepressionen-noch-mehr%2F&#038;text=Links+gegen+Herbstdepressionen+%E2%80%94+noch+mehr%21&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2369" title="odd-and-boring-postcard" src="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/odd-and-boring-postcard.jpg" alt="odd-and-boring-postcard" width="462" height="296" />Wenn heute wieder ein Gro&#223;teil der westlichen Welt dem heidnischen Brauch irischer Auswanderer nacheifert, der um 1830 in die USA gebracht wurde, wo er sich seither zum reinsten Konsumschlager entwickelt hat, wird es Zeit (zumal, wenn man selbst auf keine Halloween-Party eingeladen ist) f&#252;r neue &#8220;Links gegen Herbstdepressionen&#8221;: &#8220;Links gegen Herbstdepressionen &#8212; noch mehr&#8221;!</p>
<ul>
<li> Da ist zum Beispiel der <a  href="http://significantobjects.com/" target="_blank">Significant Objects Blog</a>, von dem ich schon lange berichten wollte &#8212; dieser beruht n&#228;mlich auf einem sehr, sehr guten Einfall, der gute Laune macht: Jemand schreibt &#252;ber einen bestimmten Gegenstand eine interessante Geschichte. Dadurch wird dieses Ding pl&#246;tzlich interessant &#8212; und wertvoller! Der Beweis: Anschlie&#223;end wird der Gegenstand bei <a  href="http://shop.ebay.com/merchant/significantobjects" target="_blank">eBay</a> verkauft, und die Mehreinnahmen ergeben dann die Wertsteigerung. Den eigenen Angaben nach hat significantobjects.com bisher f&#252;r 111$ Objekte eingekauft und diese dann f&#252;r insgesamt 2718$ weiterverkauft. Das beweist: Schreiben lohnt sich! (Heute geht es um ein <em><a  href="http://significantobjects.com/2009/10/30/cracker-barrel-ornament/" target="_blank">Cracker Barrel Ornament</a></em>, und es ist Objekt 89 von 100.)</li>
<li><a  href="http://vimeo.com/5228616" target="_blank">Die Auferstehung des <em>Pictorial Webster&#8217;s </em>(ein Film, &#8220;Inspiration to Completion&#8221;)</a> &#8212; ist der reinste Hardcore-Porno f&#252;r Bibliophile! Hier kann man sehen, wie John Carrera von der <a  href="http://www.quercuspress.com/quercushome.htm">Quercus Press</a> in Waltham, Massachusetts, den Bildlexikon-Klassiker <em>Webster’s Pictorial Dictionary</em> (1898) nach allen Regeln der Buchmacherkunst neu auflegt! Die Luxus-Ausgabe kostet <a  href="http://www.quercuspress.com/websterdeluxe.htm" target="_blank">4600$</a>, was nat&#252;rlich etwas deprimieren kann, aber es gibt auch Ausgaben f&#252;r 2600$, 1800$ und eine g&#252;nstige f&#252;r <a  href="http://www.chroniclebooks.com/index/main,book-info/store,books/products_id,8162/title,Pictorial-Websters/" target="_blank">35$</a>. Aber vor allem der Film lohnt sich! (Via matthewbattles.tumblr.com/)</li>
<li> <a  href="http://htmlgiant.com/?p=16973" target="_blank">CA Conrads &#8220;(Soma)tic Poetry Exercises&#8221;</a> &#8212; man k&#246;nnte es &#8220;kreativit&#228;tsf&#246;rdernde Schreib&#252;bungen&#8221; nennen, wozu der leicht schrullige Dichter CA Conrad da auf seinem <a  href="http://somaticpoetryexercises.blogspot.com/" target="_blank">Weblog</a> anleitet. Auf jeden Fall ist es viel lustiger als es sich anh&#246;rt! Conrads &#8220;Exercises&#8221; hei&#223;en z.B. &#8220;You in your soup&#8221;, &#8220;Let your toes know the truth!&#8221; oder &#8220;Your garbage spekas!&#8221; Bei einer weiteren &#220;bung soll man auf einem Friedhof eine Fl&#228;che mit Gegenst&#228;nden abstecken und dann, &#252;ber einen der Gegenst&#228;nde, Kontakt mit den Toten aufnehmen (oder so) &#8212; und das w&#228;re dann auch der Moment, in dem mit dem Schreiben zu beginnen ist. Na gut, das klingt etwas gruselig. Aber es gibt auch andere &#220;bungen, mit Bananen z.B., oder hier, die wirklich gro&#223;artige <a  href="http://somaticpoetryexercises.blogspot.com/2008/04/17-collaborative-exercise-created-by.html" target="_blank">&#220;bung Nr. 17</a>, die alte Klamotten und geraspelte Karotte in einem Nylonstrumpf miteinbezieht. Der Tag ist gerettet!</li>
</ul>
<p><span style="color: #888888;">Foto: <em>Odd and boring postcard</em> von <a  href="http://www.flickr.com/photos/naslrogues/" target="_blank">naslrogues</a></span></p>
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		<title>Links gegen Herbstdepressionen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div class="tw_button" style=""><a  href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.goldmag.de%2F2009%2F10%2Flinks-gegen-herbstdepressionen%2F&#038;text=Links+gegen+Herbstdepressionen&#038;lang=de&#038;count=horizontal" class="twitter-share-button">Tweet</a></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-2138" title="gold-html" src="http://www.goldmag.de/wp-content/uploads/gold-html.png" alt="gold-html" width="422" height="246" /></p>
<p>Herbstdepressionen sind eine h&#228;ssliche Sache. Aber es passieren ja aufregende Dinge in der Welt. &#220;bermorgen, z. B., wird der Tr&#228;ger des Literaturnobelpreises bekanntgegeben.</p>
<ul>
<li>Michael Schaub hat anl&#228;sslich dieses Ereignisses <a  href="http://htmlgiant.com/?p=15867" target="_blank">A Very Brief History of the Nobel Prize in Literature</a> verfasst. Die ist auch lustig zu lesen. Und in <a  href="http://htmlgiant.com/?p=15814" target="_blank">diesem Blogpost</a> untersucht er die Wetten der britischen Seite ladbrokes.com auf die aussichtsreischsten Anw&#228;rter (Amos Oz f&#252;hrt die Liste nach wie vor an mit einem Wettverh&#228;ltnis von 4/1, gefolgt von Assia Djebar und Joyce Carol Oates (beide 5/1)!</li>
<li>Ebenfalls bei den Htmlgiants zu finden ist diese unterhaltsame Bestandsaufnahme in Kenntniss der deutschen Literatur/Philosophie von Jimmy Chen, der einnehmend ehrlich alles offenlegt &#8212; ohne vorher zu googeln! &#8211;: <a  href="http://htmlgiant.com/?p=15949" target="_blank">Ich bin stumm (I’m dumb)</a>. Das gibt einem das Gef&#252;hl, sich gut auszukennen, hilft also gegen die Herbstdepression.</li>
<li>Lustig war auch zu lesen, was der Berlin-Blog des Tagesspiegel &#252;ber einen literaturbesessenen Streetart-K&#252;nstler ans Licht brachte: <a  href="http://www.fensterzumhof.eu/3061/berlin-kuenstler-street-art/" target="_blank">Aus Liebe zu Henry Miller: Ukrainer klebt seine Hosen an Berlins W&#228;nde</a>.</li>
<li>Nicht besonders lustig, aber daf&#252;r irgendwie &#252;berzeugend ist die Idee des M&#252;nchner Germanisten Giesbert Damaschke, einfach alte Briefe zu bloggen: n&#228;mlich die <a  href="http://www.briefwechsel-schiller-goethe.de/" target="_blank">von Goethe und Schiller und in Echtzeit</a>! D. h., um 215 Jahre versetzt wird jeder Brief genau an dem Datum ver&#246;ffentlicht, an dem er geschrieben wurde! (Gerade hat Goethe einen kurzen Brief an Schiller gesandt und wartet nun auf Antwort.) Nachlesen kann man dar&#252;ber in der <a  href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/post_fuer_den_olympier_1.3432921.html" target="_blank">NZZ</a>, und ein ganz &#228;hnliches und auch &#228;lteres Projekt findet sich hier: Die Londoner Tageb&#252;cher des <a  href="http://www.pepysdiary.com/" target="_blank">Samuel Pepys</a>, mit dem aktuellen Eintrag vom 6. Okt. 1666!</li>
<li><a  href="http://rhizome.org/editorial/2972" target="_blank">HTML Color Codes</a> ist eine grellbunte Ausstellung, vorgestellt k&#252;rzlich auf rhizome.org. Unter all den Internet-Farben findet sich &#8212; f&#252;r uns interessant &#8212; auch die Farbe Gold! Mit <a  href="http://rhizome.org/art/exhibition/html_color_codes/engblom.html" target="iframe">Jacob Broms Engbloms</a> Bild (s. Abb.), das <a  href="http://www.likeneveralways.com/images/gold.gif" target="_blank">animiert</a> richtig gute Laune verbreitet, k&#246;nnen wir also etwas &#252;ber uns selbst lernen:</li>
</ul>
<blockquote><p><em>Gold</em> signifies something that cannot exist online. Traditionally, gold refers to things like money, jewelry, stardom, awards, a standard, and excess, all things from the “offline” world. <em>Gold’s</em> natural shine and sparkle is here translated into a series of animated gif files, heaped together in a treasure chest assemblage. However, the obvious problem is that this gold’s glitter hardly evokes the same measure of brilliance and shine of “real” gold. […] <em>Gold</em> also shows what it is not, namely, the auratic shine of inflated value and glamour. In destabilizing the abstracted exchange value of so-called “real” gold, Engblom’s gold points out that is in fact something else: Internet gold—the land where all that sparkles, whether banner add or artwork, seems to be equally de-valued to the same level of flatness and mundane repetition.</p></blockquote>
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		<title>Heute, am sch&#246;nen Tag namens 09.09.09</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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<p style="clear: both;">… hat das <a  href="http://www.literaturfestival.com/" target="_blank">9. internationale literaturfestival berlin</a> begonnen.&#8221;Literarische Vielfalt in Zeiten der Globalisierung erleben&#8221;, hei&#223;t es in der Pressemitteilung.</p>
<p style="clear: both;">Noch bis zum 20. 9. gibt es wieder ein reich und prominent (Siegfried Lenz, Feridun Zaimoglu, Norbert Gstrein, Judith Hermann, Wolf Biermann, Arundhati Roy, Alice Schwarzer) gef&#252;lltes <a  href="http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/06_literaturfestival/ilb_09_programm/ilb_09_gesamt_programm/ilb_09_ProgrammlisteUebersicht.php" target="_blank">Programm</a> (hier auch als knapp 5MB schweres <a  href="http://www.berlinerfestspiele.de/media/2009/literaturfestival/download/ilb_09_programm.pdf" target="_blank">pdf</a>), mit zahlreichen Sparten wie &#8220;Fokus Arabische Welt&#8221;, dem diesj&#228;hrigen Schwerpunkt, &#8220;Literaturen der Welt&#8221;, &#8220;Kaleidoskop&#8221;, &#8220;Internationale Kinder- und Jugendliteratur&#8221;, &#8220;Reflections&#8221;, dem Nabokovschen &#8220;Erinnerung sprich&#8221;, bis hin zu den &#8220;<a  href="http://www.literaturfestival.com/index1_1_52.html" target="_blank">Specials</a>&#8220;, unter denen sich dann noch ein weiterer Unterprogramm-Strau&#223; verbirgt!</p>
<p style="clear: both;">So das Kooperationsprojekt &#8220;Scritture Giovani&#8221;, Sprachk&#252;nstler der Gruppe &#8220;oulipo&#8221;, aber auch ein  der jungen Literatur gewidmeten &#8220;New German Voices&#8221;, bei mit unserer LAN-Autorin Judith Schalansky (am 15.9. und 17.9., moderiert von Thomas Klupp) sowie Nadja W&#252;nsche, Dorothee Elmiger, Kristof Magnusson, und &#8220;new german poetry&#8221; (die sich nat&#252;rlich klein schreiben muss) mit Nico Bleutge, Daniela Danz, Christoph Leisten, Volker Sielaff.</p>
<p style="clear: both;">Auch <a  href="http://www.goldmag.de/2009/07/nichts-als-lesergespenster/" target="_blank">Giwi Margwelaschwili</a> ist dabei und liest aus „<a  href="http://www.goldmag.de/2009/09/giwi-liest-kurt/" target="_blank">Der Kantakt</a>“ (16. 9.).</p>
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		<title>Das Pekar-Project und andere Gl&#252;hw&#252;rmchen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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<p style="clear: both;">
<ul>
<li><a  href="http://www.smithmag.net/pekarproject/2009/08/24/story-1/" target="_blank">The Pekar Project</a> &#8212; Harvey Pekar ist einer der interessantesten und, sp&#228;testens seit dem Film <em>American Splendor</em>, auch hierzulande bekanntesten US-Comic-Autoren. L&#228;ngere Zeit arbeitete er mit dem Underground-Genius Robert Crumb zusammen, mit dem ihn auch eine Leidenschaft f&#252;r alte Schellack-Platten verbindet. Jetzt gibt es wieder eine Kooperation der beiden Comic-Altmeister, wenn auch nur &#252;ber das Telefon &#8212; und gezeichnet nicht von Crumb, sondern opulent von der Chicagoer Illustratorin <span class="theauthor">Tara Seibel</span>. Das Web-Comic &#8220;Pekar &amp; Crumb, talking &#8217;bout art&#8221; er&#246;ffnet eine Reihe von Pekar-Arbeiten, genannt <em>The Pekar Project</em>, die im SMITHmag erscheinen sollen. Absolut sehenswert!</li>
<li><a  href="http://bldgblog.blogspot.com/2009/08/bioluminescent-metropolis.html" target="_blank">Bioluminescent Metropolis</a> &#8212; Geoff Manaugh hat in seinem Architektur-BLDGBLOG einige wilde Ideen, nachdem er in W. G. Sebalds <em>Ringen des Saturn</em> &#252;ber Experimente mit toten Heringen gelesen hat. Diese schwitzen n&#228;mlich, wie Sebald beschreibt, eine lumin&#246;s-phosphoreszierenden Substanz aus, die zwei englische Wissenschaftler, Herrington und Lightbown, Ende des 19. Jh.s zu extrahieren suchten. Obwohl Sebald das &#8220;Scheitern dieses exentrischen Planes&#8221; ironisch als einen &#8220;kaum nennenswerten R&#252;ckschlag in der [Geschichte der] sonst unaufhaltsamen Verdr&#228;ngung der Finsternis&#8221; abtut, l&#228;sst sich Manaugh davon, rund 140 Jahre nach Herrington und Lightbown, in v&#246;llig unsebaldischen Fortschrittsoptimismus nicht ablenken: Er ist erkennbar angetan von der Idee. Im folgenden berichtet Manaugh von einem &#8220;bioluminescent bacterial billboard&#8221;-Projekt auf den <em>Galapagos</em>-Inseln, einem Gl&#252;hw&#252;rmchen-Tunnel in Wales und anderen lumineszierenden Dingen, um am Ende aufzuwarten mit einer interessanten <em>practical idea.</em> (Auch wenn dieser Architektur-Blogger den Sinn von Sebalds Ausf&#252;hrungen komplett verfehlt, wird eindrucksvoll deutlich: Literatur ist zu etwas n&#252;tze!!!)<em><br />
</em></li>
<li><a  href="http://hermenaut.org/2009/08/25/pinakothek-8-the-appeal-to-reason/" target="_blank">The Appeal to Reason</a> &#8212; dieser Beitrag &#252;ber eine sozialistische Ausgabe (&#8220;Appeal to Reason&#8221;) von Thomas De Quinceys <em>Confessions of an Opium Eater</em> h&#228;tte gut in unsere Kategorie &#8220;Sammeln und Seltenes&#8221; gepasst! Leider haben nicht wir sie im M&#252;ll gefunden, sondern Luc Sante vom &#8220;Hermenautic Circle Blog&#8221;. Schade.</li>
<li><a  href="http://dissertationhaiku.wordpress.com/" target="_blank">Dissertation Haiku</a> &#8212; das ist mal ein sinnvoller Einfall! Susanna Speier hat selbst sieben Jahre an ihrer Dissertation geschrieben. Nun erkennt sie: &#8220;Dissertations are long and boring. By contrast, everybody likes haiku.&#8221; &#220;berzeugend! (Via: hermenaut.org)</li>
<li><a  href="http://www.penguin.co.uk/static/cs/uk/0/minisites/greatideas/index_1.html" target="_blank">Die &#8220;Great Ideas Series&#8221; von Penguin Books</a> &#8212; ist typographisch fein gestaltet und sieht eindeutig cool aus (zumal auf der ebenso schicken Web-Seite). Dazu Robert Hanks Kritik im <a  href="http://www.newstatesman.com/books/2009/08/ideas-series-penguin-winder" target="_blank">New Statesman</a>. (Via: www.complete-review.com)</li>
</ul>
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		<title>Links gegen Hitze</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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<li><a  href="http://hermenaut.org/">Hermenautic Circle blog</a> &#8212; ist der Blog der Woche! Verr&#252;ckt, hermetisch, hermeneutisch! Mit Beitr&#228;gen &#252;ber H.P. <a  href="http://hermenaut.org/2009/08/20/hilo-hero-h-p-lovecraft/" target="_blank">Lovecraft</a>, <a  href="http://hermenaut.org/2009/08/19/ogx-6-%E2%80%94-the-psychonauts/" target="_blank">Psychonauten</a> und einer kurzen Geschichte des <a  href="http://hermenaut.org/2009/08/19/a-brief-history-of-the-brooklyn-crime-film/" target="_blank">Brooklyn Crime Films</a>!</li>
<li><a  href="http://www.admit2.net/" target="_blank">admit2</a> &#8212; ist ein &#8220;Journal of collaborative writing&#8221;. Je zwei Autoren schreiben an einem literarischen Text (Prosa, Lyrik, dazwischen mal eine wilde Illustration), das ganze kann man sich sch&#246;n als pdf anschauen und durchlesen.</li>
<li><a  href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/.comics/comicsammlung" target="_blank">Die Comic-Seite der &#8220;Monde diplomatique&#8221;</a> &#8212; eine ganze Seite der &#8220;Monde diplomatique&#8221; ist dem avantgardistischen, kritischen Comic gewidmet: Eigens gezeichnete Bildergeschichten greifen Themen aus Politik und Alltag auf. Die ganze Pracht der letzten Ausgaben kann man <a  href="http://www.monde-diplomatique.de/pdf/comics/2009-08_bell.pdf" target="_blank">hier</a> bewundern. (Via <a  href="http://www.graphic-novel.info/?p=2213" target="_blank">Graphic Novels</a>)</li>
<li><a  href="http://larsgustafssonblog.blogspot.com/2009/08/things-are-so-clever.html">Lars Gustafsson</a> &#8211; der schwedische Autor bloggte dieser Tage  einen l&#228;ngeren, aber (als ob man das dazusagen m&#252;sste) nichtsdestotrotz sehr lesenswerten Artikel &#252;ber &#8220;The Things Are so Clever. On Connectedness&#8221;.</li>
<li><a  href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=111797207">Google Deal With Publishers Raises Privacy Concerns (NPR)</a> &#8212; Jonathan Lethem kommt in diesem Beitrag &#252;ber die Google Booksearch zu Wort: &#8220;Warum gibt es dort nicht die gleiche Art von Privatsph&#228;re wie in der Welt, die wir nun zur&#252;cklassen sollen, der Welt der physischen B&#252;cher?&#8221; Werden die zuk&#252;nftigen Leser noch die gleiche Art Beziehung zum Buch aufbauen k&#246;nnen, wie wir sie noch hatten? Tja! <a  href="http://bit.ly/4qksSa" target="_blank">So jedenfalls</a>, meint <a  href="http://twitter.com/LaurenElkin" target="_blank">Lauren Elkin</a>, geht es nicht.</li>
</ul>
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		<title>Links am Wochenende?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 14:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nikolai Preuschoff</dc:creator>
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<li><a  href="http://www.wordswithoutborders.org/">Words Without Borders</a> &#8212; die August-Ausgabe von Words Without Borders ist da, und sie widmet sich dem vielversprechenden Thema &#8220;Into the Wild: International Nature Writing&#8221;. Mit Cees Nooteboom, Harald Weinrich und anderen mehr!</li>
<li><a  href="http://www.re-press.org/content/view/56/38/">Walter Benjamin bei re.press.org</a> &#8212; Jubel f&#252;r alle, die diese Seite noch nicht kennen! re.press ist eine philosophischer Verlag, der seine B&#252;cher kostenlos anbietet (und sich deshalb, mit Fug und Recht, als &#8220;a new kind of publisher&#8221; bezeichnet) &#8212; vorausgesetzt, man ist Privatnutzer und gibt sich mit der elektronischen Version zufrieden. Z. B. dem neuen, von Andrew Benjamin und Charles Rice herausgegebenen Tagungsband <em>Walter Benjamin and the Architecture of Modernity</em>, mit Beitr&#228;gen u. a. von Henry Sussman und Winfried Menninghaus!</li>
<li><a  href="http://blog.klett-cotta.de/allgemein/imre-kertesz-erhalt-den-jean-amery-preis-fur-essayistik-2009/"> Imre Kertész bekommt den Jean Améry-Preis</a> &#8212; der Preis f&#252;r Essayistik geht dieses Jahr an den ungarischen Schriftsteller <a  href="http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2002/kertesz-bibl.html" target="_blank">Kertész</a>, wie Klett-Cotta am Donnerstag gebloggt hat. &#220;berhaupt ist der <a  href="http://blog.klett-cotta.de/" target="_blank">Klett-Cotta-Blog</a> mal ein gut gemachter Verlagsblog.</li>
<li><a  href="http://litradio.net/such-ergebnis/seite-3.html?searchphrase=all&#038;searchword=dietmar+dath">Dietmar Dath und Andreas Platthaus in geschwinder Komplettlesung auf litradio</a> &#8212; Lesung in mehreren Teilen aus Daths <em>F&#252;r immer in Honig</em>, Verbrecher Verlag. (via: <a  href="http://jasper.blogsport.de/" target="_blank">fRemade</a>)</li>
<li><a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Schn%C3%A4delbach">Die Wikipedia-Seite von Herbert Schn&#228;delbach</a> &#8212; einem Hinweis unseres irritierten kalifornischen Korrespondenten Alex Dubilet folgend, erregte der Eintrag in das Online-Lexikon unsere Aufmerksamkeit: der Philosoph Schn&#228;delbach, in Berlin kein Unbekannter, in Kalifornien dagegen schon eher, wartet mit einem Eintrag auf, der kein Ende nehmen will. K&#252;rzer zwar als derjenige Hegels, aber l&#228;nger als derjenige Kants und Adornos! Au&#223;erdem ist der Beitrag mit 2 sympathischen, aber fast identischen Bildern best&#252;ckt (und besitzt mit insgesamt 3 Bildern mehr als der ungef&#228;hr gleichlange Habermas-Artikel!). Richtig interessant ist dann naturgem&#228;&#223; die <a  href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Herbert_Schn%C3%A4delbach" target="_blank">Diskusssionsseite</a>, wo sich der Autor mit hausarbeit-langen, systematischen Argumentationsbeitr&#228;gen vor der Wikipedia-Gemeinde zu rechtfertigen sucht.</li>
</ul>
<p>Bis n&#228;chste Woche!</p>
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