Seth Harwoods Podcast-Karrieresprung
Während sich ein großer Teil des Kulturbetriebs angesichts der Bedrohungen aus dem Internet irgendwo zwischen Reaktion und Hysterie zu orientieren versucht, betrachten immer mehr findige Geister neue Entwicklungen als Chance — und kommen damit auch noch durch! openculture.com schreibt über den Autoren Seth Harwood, der seinen Debut-Roman als Podcast in 19 Episoden veröffentlichte:
After Seth Harwood got his MFA at the Iowa Writers’ Workshop, he began publishing in traditional magazines and journals, as most young writers do. But those publications were slow to launch his career. Things changed, however, once he started publishing online.
Wie man’s macht, erklärt er in einem kurzen Video:
via openculture.com
Sechzehn Jahre liegt der letzte Anschlag der RAF zurück, vor elf Jahren hat sie sich selbst aufgelöst. Ihre erste illegale Aktion war der Brandanschlag auf zwei Kaufhäuser in Frankfurt am Main im April 1968, es folgten Überfälle, Attentate, Entführungen, Hungerstreiks bei denen über fünfzig Menschen starben. Es gab öffentliche Erklärungen der RAF und es gab 
Als ich gestern Nachmittag mit dem etwa halbvoll besetzten ICE nach Berlin zurückfuhr, geriet ich in eine jener Situationen, in denen ein einzelner Fahrgast eine ganze Gruppe von Reisenden bis an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt, diese jedoch in einer merkwürdigen, masochistischen Ohnmacht reglos verharrt. Dabei rührte die unerklärliche Passivität meiner Mitreisenden (und, obwohl ich etwas weiter hinten saß, auch die meine) bestimmt nicht daher, dass man generell nicht seine Meinung sagen würde. Und wahrscheinlich nicht einmal daher, dass man mit dem Verdacht zu kämpfen hatte, man sei vielleicht mit seinen gereizten Nerven allein, und wenn man sich jetzt beschwerte, dann würde das als kleinliche Überreaktion ausgelegt werden. Es muss also noch einen anderen Grund gegeben haben. Und den gab es.
Gestern ist der ich glaube 25. Roman Philip Roths erschienen: Indignation. (Sein vorletzter,