Listige Sprachen?
Does Your Language Shape How You Think? In einem sehr schönen Artikel versucht das New York Times Magazine in seiner letzten Ausgabe diese Frage zu beantworten und kommt zu interessanten Ergebnissen. Unsere Auffassungen von Geschlecht, Zeit, sogar von Orientierung werden durch den Rahmen der Sprache geprägt, in dem wir diese Dinge das erste Mal erfahren. Der Autor, komischerweise ein Guy Deutscher, meint nicht, dass unsere (Landes-)Sprache unser Denken determiniert – schließlich können wir genauso Konzepte verstehen, für die es im Deutschen kein Wort gibt, wie wir die eine Zeitform durch eine andere ausdrücken können. Deshalb gibt es Fremdwörter und deshalb irritiert es niemanden, wenn ich sage: »Ich besuche dich morgen.« Aber auch wenn wir alle die Beschränkungen unserer Sprachen umgehen können, sorgen diese doch dafür, dass sich unsere Sicht der Welt in gewissen Bahnen bewegt.
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Hallo, du olle Postmoderne! Beim Lesen der
Am Wochenende in Berlin: der 17. open mike – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik. Die Teilnehmer: 21 Autorinnen und Autoren bis 35 Jahre, die noch keine eigene Buchpublikation vorweisen können. Ihr Ziel: den open mike und damit ihre Einlasskarte für den Literaturbetrieb zu gewinnen. Die Bedingung: In 15 Minuten die Jury (Ursula Krechel, Kathrin Röggla, Jens Sparschuh) und das Publikum von der eigenen literarischen und performerischen Qualität überzeugen. Live vor Ort: GOLD.